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Google Search Console
Kurz gesagt: Die Google Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google, der zeigt, wie eine Website gecrawlt, indexiert und in der Suche angezeigt wird, inklusive der KI-Funktionen AI Overviews und AI Mode.
Google Search Console: die Kurzfassung
Die Google Search Console liefert Daten, die aus keiner anderen Quelle stammen: Suchanfragen mit Impressionen, Klicks, Klickrate und Position, den Indexierungsstatus einzelner URLs, Crawling-Statistiken, Sitemap-Verarbeitung, Rich-Result-Prüfungen, Sicherheitsprobleme und manuelle Maßnahmen. Eine Domain-Property umfasst alle Subdomains und Protokolle und wird per DNS-Eintrag bestätigt; eine URL-Präfix-Property gilt nur für einen bestimmten Pfad mit Protokoll. Für die Aufnahme in die Google-Suche ist die Anmeldung nicht nötig, für Diagnose und Steuerung aber unverzichtbar.
So funktioniert es in der Praxis
Seit 2026 ist die Search Console auch das zentrale Messinstrument für Googles KI-Funktionen. Google hat am 3. Juni 2026 einen eigenen Generative-AI-Leistungsbericht vorgestellt und ihn am 31. August 2026 für alle Websites weltweit freigegeben. Er zeigt Impressionen in AI Overviews und AI Mode, aufgeteilt nach Seiten, Ländern, Geräten und Zeitraum; für Discover gibt es einen eigenen Bericht. Eine Impression zählt, wenn ein Link zur Website in einer KI-Antwort angezeigt wurde. Die Daten sind zusätzlich weiterhin im normalen Leistungsbericht unter dem Suchtyp „Web“ enthalten. Vorher ließ sich die KI-Sichtbarkeit nur indirekt erahnen.
Neu ist auch eine Steuerung. Unter Einstellungen findet sich „Search generative AI“, mit der eine Property ihre Inhalte aus AI Overviews, AI Mode und den KI-Funktionen von Discover ausschließen kann. Standard ist der Einschluss; Unter-Properties erben die Einstellung der übergeordneten Property. Google betont, dass die Einstellung kein Rankingsignal für die übrige Suche ist und das Training nicht betrifft; dafür bleibt Google-Extended zuständig.
Die Grenzen sollte man kennen. Der Generative-AI-Bericht zeigt Impressionen, aber nicht, welche Suchanfrage oder welcher Satz der Antwort zur Nennung geführt hat. Er deckt nur Google ab, nicht ChatGPT, Perplexity oder Claude. Und er misst Links, nicht Markennennungen ohne Link. Für diese Lücke braucht es ergänzend Prompt-Monitoring über feste Fragen-Sets. Umgekehrt kann kein Drittanbieter-Tool die Daten der Search Console ersetzen; Google weist darauf hin, dass niemand außerhalb Zugang zu internen Ranking- oder KI-Systemen hat.
Im Alltag zählen drei Berichte am meisten: der Leistungsbericht für Nachfrage und Klicks, der Indexierungsbericht für die Frage, welche Seiten überhaupt im Bestand sind, und die URL-Prüfung für Einzelfälle, etwa die von Google gewählte kanonische URL. Wer Sitemaps nach Seitentyp trennt, sieht im Sitemap-Bericht, welche Schicht der Website aufgenommen wird. Einen Überblick über Funktionen und Einsatz gibt der Verzeichniseintrag Google Search Console, Grundlagen zur Aufnahme stehen unter Indexierung.
So sieht das konkret aus
Ein Hersteller von Industriefiltern öffnet im September 2026 erstmals den Generative-AI-Bericht. Er zeigt, dass vor allem drei technische Ratgeberseiten in AI Overviews verlinkt werden, fast ausschließlich auf Desktop-Geräten und überwiegend in Deutschland und Österreich. Die Produktseiten tauchen kaum auf. Das Marketing gleicht die Ergebnisse mit dem Prompt-Monitoring für ChatGPT und Perplexity ab und plant, die Produktseiten um Auslegungstabellen und Anwendungsbeispiele zu ergänzen.
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Fragen, die dazu oft kommen
Zeigt die Search Console Daten zu AI Overviews und AI Mode?
Ja. Seit dem 31. August 2026 steht allen Websites der Generative-AI-Leistungsbericht zur Verfügung. Er zeigt Impressionen in AI Overviews und AI Mode nach Seiten, Ländern, Geräten und Datum. Die Daten sind außerdem weiterhin im normalen Leistungsbericht unter dem Suchtyp Web enthalten.
Kann ich meine Website über die Search Console aus AI Overviews ausschließen?
Ja, über die Einstellung „Search generative AI“. Sie schließt Inhalte und Links aus AI Overviews, AI Mode und den KI-Funktionen in Discover aus. Laut Google dauert die Umsetzung meist wenige Tage, das übrige Ranking bleibt unberührt, und das Training steuert weiterhin Google-Extended.
Domain-Property oder URL-Präfix-Property?
Die Domain-Property umfasst alle Subdomains und Protokolle und ist der Normalfall; sie verlangt die Bestätigung per DNS-Eintrag. Eine URL-Präfix-Property ist sinnvoll, wenn du nur einen Bereich wie /blog/ getrennt betrachten willst oder keinen Zugriff auf die DNS-Einstellungen hast.
Ersetzt der Generative-AI-Bericht ein Prompt-Monitoring?
Nein. Der Bericht deckt nur Google ab und zeigt Impressionen von Links, keine Formulierungen und keine Nennungen ohne Link. Wie ChatGPT, Perplexity oder Claude über eine Marke sprechen, erfasst er nicht. Dafür braucht es feste Fragen-Sets, die regelmäßig in den jeweiligen Systemen geprüft werden.
Verwandte Begriffe
Quellen: Google Search Central Blog: Search Generative AI performance reports (Juni 2026) (Stand September 2026) · Search Console-Hilfe: Generative AI performance report (Stand September 2026) · Search Console-Hilfe: Search generative AI control (Stand September 2026)
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